Newsletter „Friedensforum“
Gern informieren wir Sie darüber, was es auf der Friedensburg Schlaining Neues gibt. Auch Beiträge zu aktuellen friedenspolitischen Themen möchten wir auf diesem Wege anbieten.
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Medienecho zur Friedensburg Schlaining

Bezirksblätter Oberwart, 12. Oktober 2017

Die 10.000sten Teilnehmer wurden bei den Friedenswochen begrüßt

Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf gratulierte dem Erfolgsprojekt „Friedenswochen“, das vor zehn Jahren initiiert wurde.

ORF, Burgenland heute, 11. Oktober 2017

Friedenswochen Schlaining: 10.000 Besucher

Frieden kann man lernen - und zwar auf der Burg Schlaining. Seit 2007 werden Friedenswochen für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Schulstufe angeboten. Im Fokus stehen Trainings in Gewaltprävention, Konflikt- und Friedensfähigkeit und Team-Building.

Marie - Die Vorarlberger Straßenzeitung, 8. September 2017

Der Traum vom Frieden

Matthias Mittelberger schreibt über die Sommerakademie, Friedensforschung und Streitkultur, das World Peace Game von John Hunter und wie Friede auf mehreren Ebenen verfolgt werden muss, um bestehen zu können.

Die Presse, 1. September 2017

Frieden braucht Konfliktbereitschaft

Auch wenn langfristig die Gefahr gleich bleibt, ist die Angst vor gewaltsamen Konflikten groß.

Auch wenn langfristig die Gefahr gleich bleibt, ist die Angst vor gewaltsamen Konflikten groß. Deshalb ist es wichtiger denn je, sich mit deren Vermeidung zu beschäftigen.

Wiener Zeitung, 16. August 2017

Frankreichs Präsident im Bermudadreieck

Ulrike Guérot und Alexander Neumann im Doppelinterview am Rande der Sommerakademie auf Burg Schlaining

"Dass Emmanuel Macron den Ausnahmezustand in Frankreich noch nicht wieder aufgehoben hat, sehen die beiden frankophilen Denker Alexander Neumann und Ulrike Guérot äußerst kritisch."

ORF: Zeit im Bild 2, Burgenland heute, 10. August 2017

Helfer lernen helfen

EU Aid Volunteers Initiative auf Burg Schlaining

"Die Zahl der EU-Hilfseinsätze steigt. In Schlaining werden Mitarbeiter von Hilfsorganisationen auf ihre Arbeit in Bürgerkriegs- und Katastrophengebieten vorbereitet. Christian Stöger hat sie begleitet."

Die Reportage wurde in den Sendungen "Zeit im Bild 2" und "Burgenland heute" (in zwei unterschiedlichen Versionen) und in der Online-TVthek des Österreichischen Rundfunks verbreitet.

ORF, Radio Ö1: Journal-Panorama, 20. Juli 2017

"Welt im Umbruch - Perspektiven für eine europäische Friedenspolitik"

Heuer fand die 34. Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung auf der Burg Schlaining statt. - Gestaltung: Lise Abid

Globale Herausforderungen an Demokratie und Verfassung, Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik, sozioökonomische und ökologische Fragen, aber auch kulturelle und sozialpsychologische Themen - damit befasste sich die 34. Sommerakademie. Ein ganz praktischer, demokratischer Ansatz war der interaktive Ablauf, der den Austausch zwischen Teilnehmern und internationalen Referenten und Referentinnen förderte. Workshops zu nicht alltäglichen Themen rundeten das Programm ab, das schon durch die romantische Lage der "Friedensburg Schlaining" im Südburgenland vieles zu bieten hatte.

Salzburger Nachrichten, 11. Juli 2017

"Wir müssen uns ja nicht alle lieben"

Der Psychologe David Becker wünscht sich, dass mehr über die Erfolge bei der Integration von Flüchtlingen gesprochen wird - nicht nur in den Medien, sondern auch in der Politik. Er ist überzeugt, dass allein die Anpassung der "Anderen" an die Mehrheitsgesellschaft nicht ausreicht, sondern auch die Gesellschaft sich ändern und kulturelle Vielfalt gelebt werden muss. "Es gehört zur Demokratie, Bestehendes weiter zu denken."

David Becker wurde in Zusammenhang mit der 34. Sommerakademie auf Burg Schlaining von den Salzburger Nachrichten interviewt.

Salzburger Nachrichten, 4. Juli 2017

"Ein gerechteres Europa nützt allen"

Die Sozialpsychologin Christine Morgenroth fordert mehr europäisches Gemeinschaftsdenken - auch finanziell. Morgenroth: "Was derzeit stark beunruhigt, sind die Rechtsradikalisierung im europäischen Raum und der Rückzug der Bindungsenergien vom europäischen Gemeinschaftsdenken hin zum national verengten Blick."

Christine Morgenroth war im Zuge Ihrer Teilnahme an der 34. Sommerakademie auf Burg Schlaining von den Salzburger Nachrichten zum Interview geladen.

Wiener Zeitung, 28. Juni 2017

Europa zwischen Resignation und Metamorphose

Ein Plädoyer für eine europäische Friedenspolitik, zu der Österreich viel beitragen könnte.

Wir beginnen uns an den Ausnahmezustand zu gewöhnen: Die Kriege und Anschläge, die Wirtschafts-, Migrations- und Klimakrisen, die Wahlen und Referenden der vergangenen Monate und Jahre scheinen zur Normalität zu werden. Den jüngsten Terroranschlägen wird mit immer mehr Gleichgültigkeit begegnet, die Toten im Mittelmeer besetzen nicht mehr die obersten Schlagzeilen, und solange nationalistische Rhetorik bei Abstimmungen für keine absoluten Mehrheiten reicht, wird der Sieg der Weltoffenheit gefeiert.

Europa hat gelernt, mit seinen vielfältigen Herausforderungen zu leben, obwohl sie nicht ungefährlicher werden. Doch so sehr wir uns weigern wollen, es zu akzeptieren: Es zeichnet sich ab, dass die relativ stillen Tage eines EU-Biedermeiers zu Ende gehen, in dem die europäischen Eliten noch von einer internen Friedensmacht Europa träumen konnten, ohne wirkliche Friedenspolitik zu betreiben.

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