Eröffnung der Ausstellung des 26. Kunstsymposiums des eu-art-network

26. Kunstsymposium des eu-art-network

25.08.2026 | 22 Künstler*innen aus neun Nationen präsentieren ihre Arbeiten bis 30. August 2026 auf der Friedensburg Schlaining

Unter dem Titel „Veränderung … das stete Ungewisse“ fand von 14. bis 21. August 2026 das mittlerweile 26. Kunstsymposium des eu-art-network auf der Friedensburg Schlaining statt. Insgesamt 22 Künstler*innen aus neun Nationen setzten sich eine Woche lang künstlerisch mit einem Thema auseinander, das angesichts aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen besondere Aktualität besitzt. Die im Rahmen des Symposiums entstandenen Arbeiten sind noch bis 30. August 2026 auf der Friedensburg Schlaining zu sehen.

Den Abschluss der gemeinsamen Arbeitswoche bildete am Freitag, 21. August, die Vernissage und Präsentation der Ergebnisse, die auf großes Publikumsinteresse stieß. Präsidentin Elke Mischling begrüßte die teilnehmenden Künstlerinnen sowie zahlreiche Gäste, Unterstützerinnen und Wegbegleiter*innen der Initiative.

Einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die Bedeutung des Symposiums eröffnete der Journalist und Kulturwissenschaftler Gerald Heidegger, ORF-Ressortleiter für Zeitgeschichte und Zeitgeschehen. In seinem Impulsreferat hob er insbesondere den Diskurs und die Innovationskraft des eu-art-network hervor: „Man könnte beim eu-art-Symposium von einer Mini-Documenta sprechen, wo die Kunst nicht nur ausgestellt, sondern vor Ort produziert wird.“

Auch Literatur war Teil des diesjährigen Symposiums: Die Schriftsteller*innen Andrea Kerstinger und Gerhard Altmann präsentierten Texte, die während ihres Aufenthalts in Stadtschlaining entstanden waren.

Norbert Darabos, Standortleiter der Friedensburg Schlaining, verwies auf die enge Verbindung zwischen den Anliegen des eu-art-network, den teilnehmenden Künstler*innen und der Friedensburg Schlaining. Als Ort des Dialogs, der Auseinandersetzung und des Friedens biete die Burg einen passenden Rahmen für die künstlerische Beschäftigung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen.

In Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil eröffnete Landtagsabgeordneter Christian Drobits die Ausstellung.

Kunst im Zeichen der Veränderung

Das eu-art-network widmet sein jährliches Kunstsymposium jeweils einem aktuellen Thema, das gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift. 2026 steht mit „Veränderung … das stete Ungewisse“ die Erfahrung permanenter Veränderung im Mittelpunkt.

Der künstlerische Leiter Wolfgang Horwath erläuterte dazu, dass Menschen ständig mit Veränderungen konfrontiert seien – mit angenehmen ebenso wie mit unangenehmen. Besonders der Blick auf gegenwärtige Entwicklungen in Europa und der Welt gebe Anlass zur Sorge, wenn demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten und autoritäre Tendenzen stärker werden. Insgesamt elf Künstlerinnen und elf Künstler aus neun Nationen setzten sich während des Symposiums mit diesen Fragestellungen und ihren individuellen Zugängen dazu auseinander.

Horst Horvath, Koordinator des eu-art-network, dankte allen Mitwirkenden sowie den langjährigen Unterstützer*innen der Initiative. Besonders hob er die Unterstützung durch Bund, Land und zahlreiche private Förderer hervor, ohne deren Engagement die kontinuierliche Durchführung des internationalen Kunstsymposiums nicht möglich wäre.

Ausstellung noch bis 30. August

Die beim 26. Kunstsymposium des eu-art-network entstandenen Arbeiten können noch bis Sonntag, 30. August 2026, auf der Friedensburg Schlaining besichtigt werden.


Ausstellung „Veränderung … das stete Ungewisse“

Friedensburg Schlaining
bis 30. August 2026
Dienstag bis Sonntag | 09:00 bis 17:00 Uhr
Montag geschlossen